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Unsere Geschichte

1967

Der junge Landwirt Reinhold Stöver beginnt mit einer kleinen, gebrauchten Maschine zur Herstellung von Pommes Frites, um seine selbst angebauten Kartoffeln zu veredeln und frische Pommes Frites für die umliegende Gastronomie zu produzieren. 

1972

Das Geschäft läuft gut, die Marke „Agrarfrost" wird gegründet, um tiefgekühlte Pommes frites für den Lebensmittelhandel anzubieten. Reinhold Stöver beschäftigt schon 120 Mitarbeiter – nur fünf Jahre nach Firmengründung.

1975

Die Nachfrage nach tiefgekühlten Pommes Frites ist groß. Eine erste Lieferung ins Ausland erfolgt und ein neues Rohwarenlager mit einer Kapazität für bis zu 25.000t Kartoffeln wird gebaut.

1980

Das Sortiment wird um Kartoffelpuffer und Back Frites erweitert. Zwei Neuprodukte, die bis heute zu den beliebtesten Kartoffeltiefkühlspezialitäten von Agrarfrost gehören.

1985

Ein wichtiges Jahr für das Familienunternehmen: Die größte Restaurantkette der Welt, McDonald's, wird als Großabnehmer gewonnen und bis heute gehalten.

1989

Die Rezeptur der Back Frites wird optimiert: Mit nur noch 3% Fett bieten diese ab jetzt vollen Geschmack.

1992-1999

Nach dem Mauerfall expandiert Reinhold Stöver nach Ostdeutschland: In Oschersleben bei Magdeburg wird ein neues Kartoffel-Verarbeitungswerk errichtet. Gleichzeitig werden eigene Landwirtschaftsbetriebe zur Saatgutherstellung und zum Kartoffelanbau aufgebaut. Seitdem verlassen täglich große Mengen Pommes Frites und Kartoffelchips das moderne Produktionsgelände. 

1998

Das Sortiment wird erweitert: Die populären Crazy Frites kommen auf den Markt.

1999

Eine neue, hochmoderne Kartoffelhalle wird in Aldrup errichtet. Die Lagerkapazität für Kartoffeln erhöht sich damit auf insgesamt 225.000t.

2001

Das Kultprodukt Krixx mit seinem einzigartigen Kreuzschnitt wird im deutschen LEH eingeführt.

2002

Das Agrarfrost Sortiment wird erweitert: Die Griddies kommen auf den Markt.

2001-2002

Das neue Tiefkühllager mit 12.000 Palettenstellplätzen wird in Aldrup gebaut. Im Werk Oschersleben wird eine 2. Chipslinie in Betrieb genommen.

2007

Der Markenname „Agrarfrost“ wird zum Firmennamen.

2008

Die Spezialitätenabteilung im Werk Aldrup wird modernisiert und eine der innovativsten Kältezentralen Europas gebaut. Für schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und mehr Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern beginnt Agrarfrost mit der „Agenda Nachhaltigkeit“.

2009-2010

Um die Produktion noch umweltschonender zu gestalten werden in Oschersleben ein neues Braunkohlestaubkraftwerk und ein Kartoffellager gebaut. 

2011-2012

Das Projekt „Pro2020“ wird ins Leben gerufen. Hiermit optimiert Agrarfrost alle Prozesse und Ressourcen bis zum Jahr 2020. Der Anlagenpark wird modernisiert.

2013

Die Agrarfrost Bio-Energie-Anlage geht ans Netz. Hiermit kann die erste Stufe der bisherigen Kläranlage stillgelegt und so 300 kW Strom eingespart werden. Durchschnittlich werden jetzt 600 kW CO2-freier Strom erzeugt und die Schlammmengen der Kläranlage um 80 % reduziert. Die dabei entstehende Wärme wird für Heizzwecke genutzt, so dass Erdgas eingespart wird. Gleichzeitig wird die Verladezone in Aldrup umgebaut und modernisiert, von fünf auf sieben Verladerampen. Ein neues Büro-Gebäude mit Sozialräumen wird errichtet, wodurch die Grundfläche von 320 qm auf 504 qm wächst. Agrarfrost heißt sein neues Hero-Produkt, die Super Frites, im Sortiment willkommen.

2014

Als erster deutscher Kartoffelverarbeiter wird Agrarfrost im Januar nach dem ZNU Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert.

2015

Ein umfassender Marken-Relaunch wird durchgeführt. Neue Verpackungen, neue Werbeplakate, eine neue, nationale TV-Kampagne, und, und, und... Der Verbraucher erkennt jetzt direkt und einfach, was die Agrarfrost Produkte so besonders macht. Zentrale Botschaft ist „Ein echtes Stück Heimat“.

2016

Eine dritte Chipslinie wird in Oschersleben erfolgreich in Betrieb genommen. So können die Herausforderungen des heutigen Marktes noch nachhaltiger, ökonomischer und flexibler gemeistert werden.

In Aldrup löst eine neue, hocheffiziente Energiezentrale die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage aus dem Jahr 1988 ab. Der Anteil der Stromerzeugung durch energiesparende Kraft-Wärme-Kopplung wurde damit verdoppelt. Etwa 90 % des Stroms werden seither selbst produziert. Durch einen zusätzlichen Reservekessel wurde die Versorgungssicherheit des Werkes mit Dampf deutlich verbessert. Kraft-Wärme-Kopplung benötigt gegenüber konventioneller Stromerzeugung und getrennter Dampferzeugung nur etwa die Hälfte an Energieeinsatz, entsprechend weniger CO2 wird ausgestoßen.

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„Durch Feldhygiene sichern wir für die Zukunft den umweltschonenden Anbau der Kartoffel.“

Max Budich
Agraringenieur