Suche

50 Jahre Leidenschaft für Kartoffelgenuss

Seit 50 Jahren stehen wir von Agrarfrost für nachhaltige, deutsche Tiefkühl-kartoffelprodukte in Premium-Qualität. Während unser Traditionsunternehmen heute über 700 Mitarbeiter beschäftigt und durch Produkte wie Pommes Frites, Griddies und Crazy Frites weltweit bekannt ist, nahm unsere Firmengeschichte vor über 50 Jahren in deutlich bescheidenerem Rahmen ihren Lauf: Mit 23 Jahren übernimmt Reinhold Stöver Anfang der 1960er Jahre den elterlichen Bauernhof in Aldrup. Um sich über den Anbau von Kartoffeln zu informieren, macht er eine Reise in die USA und wird dort auf die French fries (Pommes frites) aufmerksam. Zurück in Deutschland verkauft er seine Milchkühe, um vom Erlös eine gebrauchte Maschine zur Herstellung von Pommes frites anzuschaffen. Gemeinsam mit fünf Mitarbeitern startet er dann 1967 die Pommes frites Produktion. Mit diesem Pioniergeist legte er den Grundstein für unsere erfolgreiche Firmengeschichte. 

Der Unternehmer Reinhold Stöver (Anfang der 1990er Jahre)

50 Jahre Agrarfrost: Eine echte Heimat-Geschichte

Neben der Auslieferung von frischen Pommes frites wagte sich Reinhold Stöver ab 1972 an die Tiefkühlproduktion und gründet die Marke „Agrarfrost", um tiefgekühlte Pommes frites für den Lebensmittelhandel anzubieten. Bis zum 20-jährigen Firmenjubiläum war Reinhold Stöver längst zum größten Arbeitgeber in der Region geworden. So war es kein Wunder, dass er sich nach dem Fall der Mauer auch schnell für die Entwicklung in den neuen Bundesländern interessierte. Im Jahr 1992 schaffte Reinhold Stöver in Oschersleben bei Magdeburg neben Aldrup einen zweiten Produktionsstandort.

In den 1990er Jahren wurden die Produkte immer vielfältiger. Neben Pommes Frites wurden Kartoffelspezialitäten wie Röstis und Kartoffelpuffer produziert. Auch das Vertriebsgebiet wurde größer. Reinhold Stöver unterstützte von Anfang an den Export seiner Produkte und baute entsprechende Vertriebsabteilungen auf.

Heute zählt unser Familienunternehmen – mittlerweile unter der Führung von Reinhold Stövers Sohn Eike – zu Deutschlands größten Kartoffelveredlern und ist mit Fritteusen Pommes frites Marken-Marktführer. An den beiden Produktionsstandorten Aldrup in Niedersachsen und Oschersleben in Sachsen-Anhalt verarbeiten wir jährlich ca. 550.000 Tonnen Kartoffeln nachhaltig zu tiefgekühlten Qualitäts-Kartoffelprodukten. Von der Saataufzucht bis hin zum fertigen Produkt kontrollieren wir den gesamten, heimischen Produktionsprozess. Unsere reichhaltige Palette an Markenprodukten ist deutschlandweit im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Bequem in der Tiefkühltruhe zu lagern und lange haltbar, lassen sich unsere leckeren Pommes Frites, Kroketten, Kartoffelpuffer & Co. als Beilage oder Hauptmahlzeit flexibel und schnell zu Hause zubereiten.

Vater Reinhold Stöver und Sohn Eike im Sommer 2013

50 Jahre Agrarfrost: Ein Grund zu feiern

Ein halbes Jahrhundert echte Leidenschaft für Kartoffelgenuss – das ist für uns ein guter Grund zu feiern: Neben einer großen Jubiläumsfeier, bei der wir gemeinsam mit Geschäftspartner und Freunden auf 50 Jahre Agrarfrost anstoßen, sollen auch unsere Kunden am Marken-Geburtstag teilhaben. Noch bis Dezember dieses Jahres können sich Verbraucher über die groß angelegte Aktion „Gewinne das Gold der Heimat!“ freuen und mittels der Gewinncodes auf den Aktions-Packungen der Back Frites, Knusper Frites und Back Kroketten tolle Preise im Gesamtwert von 5. Mio. Euro gewinnen – darunter 555 Kartoffeln aus echtem Gold und weitere tolle Preise.

Unsere Geschichte

1967

Der junge Landwirt Reinhold Stöver beginnt mit einer kleinen, gebrauchten Maschine zur Herstellung von Pommes Frites, um seine selbst angebauten Kartoffeln zu veredeln und frische Pommes Frites für die umliegende Gastronomie zu produzieren. 

1972

Das Geschäft läuft gut, die Marke „Agrarfrost" wird gegründet, um tiefgekühlte Pommes frites für den Lebensmittelhandel anzubieten. Reinhold Stöver beschäftigt schon 120 Mitarbeiter – nur fünf Jahre nach Firmengründung.

1975

Die Nachfrage nach tiefgekühlten Pommes Frites ist groß. Eine erste Lieferung ins Ausland erfolgt und ein neues Rohwarenlager mit einer Kapazität für bis zu 25.000t Kartoffeln wird gebaut.

1980

Das Sortiment wird um Kartoffelpuffer und Back Frites erweitert. Zwei Neuprodukte, die bis heute zu den beliebtesten Kartoffeltiefkühlspezialitäten von Agrarfrost gehören.

1985

Ein wichtiges Jahr für das Familienunternehmen: Die größte Restaurantkette der Welt, McDonald's, wird als Großabnehmer gewonnen und bis heute gehalten.

1989

Die Rezeptur der Back Frites wird optimiert: Mit nur noch 3% Fett bieten diese ab jetzt vollen Geschmack.

1992-1999

Nach dem Mauerfall expandiert Reinhold Stöver nach Ostdeutschland: In Oschersleben bei Magdeburg wird ein neues Kartoffel-Verarbeitungswerk errichtet. Gleichzeitig werden eigene Landwirtschaftsbetriebe zur Saatgutherstellung und zum Kartoffelanbau aufgebaut. Seitdem verlassen täglich große Mengen Pommes Frites und Kartoffelchips das moderne Produktionsgelände. 

1998

Das Sortiment wird erweitert: Die populären Crazy Frites kommen auf den Markt.

1999

Eine neue, hochmoderne Kartoffelhalle wird in Aldrup errichtet. Die Lagerkapazität für Kartoffeln erhöht sich damit auf insgesamt 225.000t.

2001

Das Kultprodukt Krixx mit seinem einzigartigen Kreuzschnitt wird im deutschen LEH eingeführt.

2002

Das Agrarfrost Sortiment wird erweitert: Die Griddies kommen auf den Markt.

2001-2002

Das neue Tiefkühllager mit 12.000 Palettenstellplätzen wird in Aldrup gebaut. Im Werk Oschersleben wird eine 2. Chipslinie in Betrieb genommen.

2007

Der Markenname „Agrarfrost“ wird zum Firmennamen.

2008

Die Spezialitätenabteilung im Werk Aldrup wird modernisiert und eine der innovativsten Kältezentralen Europas gebaut. Für schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und mehr Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern beginnt Agrarfrost mit der „Agenda Nachhaltigkeit“.

2009-2010

Um die Produktion noch umweltschonender zu gestalten werden in Oschersleben ein neues Braunkohlestaubkraftwerk und ein Kartoffellager gebaut. 

2011-2012

Das Projekt „Pro2020“ wird ins Leben gerufen. Hiermit optimiert Agrarfrost alle Prozesse und Ressourcen bis zum Jahr 2020. Der Anlagenpark wird modernisiert.

2013

Die Agrarfrost Bio-Energie-Anlage geht ans Netz. Hiermit kann die erste Stufe der bisherigen Kläranlage stillgelegt und so 300 kW Strom eingespart werden. Durchschnittlich werden jetzt 600 kW CO2-freier Strom erzeugt und die Schlammmengen der Kläranlage um 80 % reduziert. Die dabei entstehende Wärme wird für Heizzwecke genutzt, so dass Erdgas eingespart wird. Gleichzeitig wird die Verladezone in Aldrup umgebaut und modernisiert, von fünf auf sieben Verladerampen. Ein neues Büro-Gebäude mit Sozialräumen wird errichtet, wodurch die Grundfläche von 320 qm auf 504 qm wächst. Agrarfrost heißt sein neues Hero-Produkt, die Super Frites, im Sortiment willkommen.

2014

Als erster deutscher Kartoffelverarbeiter wird Agrarfrost im Januar nach dem ZNU Nachhaltigkeitsstandard zertifiziert.

2015

Ein umfassender Marken-Relaunch wird durchgeführt. Neue Verpackungen, neue Werbeplakate, eine neue, nationale TV-Kampagne, und, und, und... Der Verbraucher erkennt jetzt direkt und einfach, was die Agrarfrost Produkte so besonders macht. Zentrale Botschaft ist „Ein echtes Stück Heimat“.

2016

Eine dritte Chipslinie wird in Oschersleben erfolgreich in Betrieb genommen. So können die Herausforderungen des heutigen Marktes noch nachhaltiger, ökonomischer und flexibler gemeistert werden.

In Aldrup löst eine neue, hocheffiziente Energiezentrale die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage aus dem Jahr 1988 ab. Der Anteil der Stromerzeugung durch energiesparende Kraft-Wärme-Kopplung wurde damit verdoppelt. Etwa 90 % des Stroms werden seither selbst produziert. Durch einen zusätzlichen Reservekessel wurde die Versorgungssicherheit des Werkes mit Dampf deutlich verbessert. Kraft-Wärme-Kopplung benötigt gegenüber konventioneller Stromerzeugung und getrennter Dampferzeugung nur etwa die Hälfte an Energieeinsatz, entsprechend weniger CO2 wird ausgestoßen.

Das könnte Sie interessieren...

Familienunternehmen

Mehr erfahren

Unternehmenskultur

Mehr erfahren

Nachhaltigkeit

Mehr erfahren

Zurück nach oben

„Durch Feldhygiene sichern wir für die Zukunft den umweltschonenden Anbau der Kartoffel.“

Max Budich
Agraringenieur