Nachhaltigkeit – aus gutem Grund.

Wir gehören zu den ersten deutschen Unternehmen in der Kartoffelbranche, die sich streng an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientieren. Als traditionsreicher deutsche Kartoffelverarbeiter mit unseren ländlichen Wurzeln haben wir deshalb die „Agenda Nachhaltigkeit“ entwickelt: ein Richtung weisendes Programm, das sich aus Liebe zur Natur konsequent der nachhaltigen Erzeugung von innovativen Produkten mit hochwertigen Zutaten unterordnet. Das Logo „Aus gutem Grund“ bringt es auf den Punkt: „kontrollierte Qualität“, „nachhaltiger, deutscher Anbau“ und „bester Kartoffelgenuss“ - dafür bürgen wir.


Integriertes Anbausystem.

Im Rahmen unseres einzigartigen, nachhaltigen Kartoffelanbaus kommt die gesamte Prozesskette aus einer Hand: von der Züchtung der Saatkartoffeln über die Vermehrung, Pflanzung, Wachstum, Ernte, Lagerung bis zur Herstellung der Markenprodukte. Die Erträge sichern mehr als 7.000 ha große, eigene Anbauflächen und rund 400 Vertragslandwirte in Deutschland. Die Flächen befinden sich in unmittelbarer Nähe zu unseren beiden heimischen Produktionsstandorten in Aldrup und Oschersleben. Auch die Vertragslandwirte unterliegen den strengen Prinzipien und Kontrollen, werden von Agraringenieuren geschult und haben so die nachhaltige Landwirtschaft verinnerlicht. Neue Methoden im Boden- und Energiemanagement, bei der angepassten Düngung, der vielfältigen Fruchtfolge, im umweltschonenden Recycling und in der Natur- und Landschaftspflege runden unser in seinem Umfang einmaliges Anbausystem ab, das schon seit über 40 Jahren Maßstäbe setzt.


Verringerung von Emissionen.

In unserer Produktion arbeiten wir kontinuierlich an Verbesserungen, die den CO2-Ausstoß verringern, Energie einsparen, den Wasserverbrauch reduzieren, die Lärmbelästigung minimieren und Materialeinsparungen zur Folge haben. Wir decken unseren Energiebedarf zu etwa 90 % mit Erdgas, dem zurzeit umweltfreundlichsten aller fossilen Brennstoffe. In unserem eigenen Kraftwerk erzeugen wir daraus Strom – ein Dampfkessel nutzt die dabei entstehende Abwärme. Das hat den Vorteil, dass wir den in der Produktion benötigten Dampf nicht erst energieaufwändig produzieren müssen, was den CO2-Ausstoß um etwa 50% verringert. Wir verfügen außerdem über eine der modernsten Kältezentralen Europas: Optimierte Verfahrensabläufe ermöglichen uns eine erhebliche Reduzierung der Emissionen. Gleichzeitig sparen wir große Mengen Wasser ein.


Aufbereitung von Reststoffen.

Unsere Abwässer können in unserer eigenen dreistufigen Anlage zu 99,9 % gereinigt werden. Zudem werden die in der Produktion anfallenden Reststoffe einer nachfolgenden Aufbereitung zugeführt, um daraus u. a. hochwertiges pflanzliches Tierfutter herzustellen. Gewerbeabfälle, wie Papier, Pappe, Folie, Holz und Metalle werden getrennt gesammelt und einer stofflichen Verwertung zugeführt.


Verbesserte Ökobilanz & Dialog.

Kurze Transportwege zwischen Anbau und Produktion verbessern unsere Öko-Bilanz zusätzlich. Mehr noch: perfekte Volumenausnutzung der Lkws und Vermeidung von Leerfahrten tragen zu deren weiteren Verbesserung bei.

Gleichzeitig bitten wir unsere Kunden und Lieferanten um einen engen Dialog, um voneinander zu lernen und gegenseitige Denkanstöße in die Tat umzusetzen. So kann unsere Agenda als Vorbild dienen, um die unabdingbare Notwendigkeit zur Nachhaltigkeit weiter zu bekräftigen – sowohl in ökonomischer als auch in sozialer und umweltrelevanter Hinsicht.

Verwendung von RSPO-zertifiziertem Palmöl

Agrarfrost ist Mitglied des RSPO „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) und unterstreicht damit sein nachhaltiges Engagement auch im Hinblick auf die beim Herstellungsprozess benötigten Öle. So deckt Agrarfrost mittlerweile seinen kompletten Bedarf mit RSPO-zertifiziertem Palmöl ab. Der im Jahr 2004 auf Initiative des WWF gegründete Runde Tisch ist global aktiv, mit dem Ziel, den nachhaltigen Anbau von Palmöl und dessen Verarbeitung zu fördern. Von herausragender Bedeutung ist, dass die Produktion und Verwendung von Palmöl ausschließlich in nachhaltiger Weise auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Tragfähigkeit basiert.

 
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